Kleiner Buchstabe, große Verwirrung: Als die Knirpse im Familienzentrum Sonnenschein vor ein hörten, dass sie ein neues „Hochbett“ bekommen sollen, hat sich mancher schon ausgemalt, wie flott er wohl von der oberen Etage mit der Rutschbahn runtersausen kann. Doch dann wurde schnell klar: es wird ein „Hochbeet“. Schade? Nein. Denn dass sich mit so einem Beet auch viel anstellen lässt, haben die Kinder jetzt erfahren. Schon beim Bau durften sie dem uns fleißig zur Hand gehen.

Rund 500 Euro haben wir  spendiert, damit der frisch umgezogene Kindergarten bald auch frisches Gemüse fürs tägliche Rohkostbuffet anbauen kann. Die Arbeitskraft unserer Ehrenamtler kam hinzu. Die haben wir natürlich gern investiert. Als die Leiterin des Familienzentrums mit der Bitte um gärtnerische Unterstützung beim Verein vorstellig wurde, haben wir nicht lang gezögert. Dass es ein Hochbeet werden müsse, war  gleich klar gewesen. Das ist für einen Kindergarten ideal. Da fährt garantiert kein Kind aus Versehen mit dem Roller rein. Das kann beim normalen Beet schon mal passieren. Bei diesem nicht. Zumal das 2 x 1,20 Meter große Hochbeet, das wir aufgebaut haben, eines der besonders robusten Sorte ist. Dessen Füllung ist eine Wissenschaft für sich. Ist wie bei einer Torte, erklärten wir den Kindern, „denn da gibt es auch ganz viele Schichten“. Als erstes haben die Kinder Stroh hineingeschüttet, dann Äste, Laub und erst obendrauf die Erde. Zwischendurch haben sie die einzelnen Schichten immer wieder festgestampft. Der Clou des Hochbeets: Der untere Teil der Füllung verrottet im Lauf der Zeit und erwärmt so die oberen Schichten: Hier wächst alles besonders gut. Aber erst im kommenden Jahr. So lange müssen die Kinder warten, bis das Erdreich ein wenig gesackt ist. Beim Bau des Beets haben folgende Mitglieder des Gartenbauvereins mit angepackt: Helmut und Renate Herten, Angelika Wilke, Erwin Müller, Karin Leising-Müller, Petra Schippers sowie Herbert und Regina Gerhards.

„Ein Hochbeet ist für einen Kindergarten ideal – da fährt garantiert kein Kind aus Versehen mit dem Roller durch.“

Helmut Herten, Vorsitzender des Gartenbauvereins

 

 

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